HWK geprüft

Da das Nageldesign in Deutschland bisher kein anerkannter Beruf ist, kann sich praktisch jeder Nageldesigner/in nennen und ein Nagelstudio eröffnen. Ebenso kann jeder, der sich dazu berufen fühlt, andere ausbilden und Zertifikate erstellen. Viele Nagelstudios schmücken sich mit ganzen Wänden voller Zertifikaten, jedoch kennt der Kunde kaum eine der namhaften Ausbildungsinstitute und kann somit auch nicht unterscheiden, welches Zertifikat nun eine echte Schulung bescheinigt und welches selber gemacht oder zusammen mit einer „Nagelstudio-Erstausstattung“ erworben wurde. Da es keine einheitliche Ausbildungsverordnung gibt, sind viele Schulungen, die angeboten werden, nahezu sinnlos oder vermitteln recht wenig vom eigentlichen Thema. Zertifikate und Schulungen dieser Art liefern der Nageldesignerin natürlich keineswegs das nötige Fachwissen, um eine Modellage korrekt und qualitativ hochwertig durchzuführen.
Wie kann der Kunde also unterscheiden, welches Nagelstudio gut und hygienisch arbeitet? Seit 2005 gibt es ein sicheres Qualitätsmerkmal, an dem sich jeder Kunde orientieren kann; die Prüfung der Handwerkskammern! Diese Prüfungen finden bei mehreren Handwerkskammern deutschlandweit statt und verlangen einiges an Fachwissen und Können. Die Prüfung besteht aus zwei Teilen; Praxis und Theorie. Um die theoretische Prüfung zu bestehen, wird umfangreiches Wissen zu Themen wie Materialkunde, Produktchemie, Anatomie, Dermatologie und Hygiene benötigt, während bei der praktischen Prüfung nahezu perfekte Nägel mittels 2 verschiedener Techniken gearbeitet werden müssen. Sie sehen schon, diese Prüfung verlangt den Nageldesigner/innen einiges ab, was auch die relativ hohe Durchfall-Quote begründet. Auch wenn die Prüfung von einigen Nageldesignern/innen eher kritisch betrachtet wird, so ist sie doch ein Schritt in die richtige Richtung; Nageldesign als Beruf anzuerkennen und so die Qualität der Arbeiten zu erhöhen. Und das kommt dann natürlich auch jedem einzelnen Kunden zugute, schließlich hat fast jeder schon einmal Erfahrung mit einer schlecht gearbeiteten Modellage gemacht, sei es nun auf den eigenen Nägeln oder denen einer Freundin. Schützen sie sich vor Fehltritten, die nicht nur optisch negative Nachwirkungen haben können, suchen sie gezielt nach einer Nageldesignerin, die „Geprüfte Nageldesignerin (HWK)“ ist!

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